In Österreich haben wir eine charmante Art, nach mehr Tempo zu fragen. Ein Augenzwinkern, ein Lächeln und der Satz „Darf’s a bisserl schneller sein?“ Dieser Drang nach Geschwindigkeit ist tief in unserer Arbeitskultur verankert. Schneller antworten, schneller liefern, schneller entscheiden. Doch in diesem unermüdlichen Streben nach Tempo übersehen wir oft die wichtigste Frage von allen: Laufen wir überhaupt in die richtige Richtung?

Ein guter Entscheider zeichnet sich nicht durch die Geschwindigkeit seiner Antworten aus, sondern durch die Tiefe und Qualität seiner Fragen. Was nützt es, das schnellste Auto zu haben, wenn man auf der falschen Autobahn fährt? Was nützt die schnellste Antwort auf die falsche Frage?

Das Wertschöpfungs-Prinzip ist ein bewusstes Innehalten. Es ist die Erlaubnis, vor einer Entscheidung zu fragen: „Moment mal. Was wird hier wirklich gebraucht?“ Es ist die Disziplin, nicht sofort in den Lösungsmodus zu springen, sondern erst das Problem vollständig zu verstehen. Diese kurzen Momente des Innehaltens fühlen sich vielleicht langsam an, aber sie sparen am Ende Wochen und Monate an Korrektur-Schleifen und „Blindleistung“.

Wenn Sie also das nächste Mal das Gefühl haben, alles müsse „schneller“ gehen, halten Sie kurz inne und stellen Sie eine andere Frage: „Wozu tun wir das hier eigentlich?“. Die Klarheit, die aus dieser Frage entsteht, wird Ihnen mehr Beschleunigung bringen als jede Überstunde.

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Darf’s a bisserl schneller sein? Warum die Frage nach dem „Wozu“ wichtiger ist